Weihnachten energiesparend feiern: Unsere 5 hilfreichen Tipps

Die Advents- und Weihnachtszeit hat für viele Menschen etwas Magisches an sich: Die Fenster der gesamten Straße sind hell mit Lichterketten beleuchtet und man kommt gemütlich zuhause im Warmen mit den Liebsten unter dem glitzernden und bunt geschmückten Baum zusammen. Besonders diese Traditionen verbrauchen aber auch jährlich extrem viel Energie. Am 25. Dezember – also dem ersten Weihnachtsfeiertag –  werden sogar ganze 30 Prozent mehr Energie verbraucht als an einem durchschnittlichen Wintertag. (Quelle: Tagesspiegel) Den Anstieg nennt man in der Branche auch “Gänsebratenspitze”. Gerade dieses Jahr ist Energie sparen jedoch wichtiger denn je. Es gibt einige Dinge, die leicht umzusetzen sind, um in diesem Jahr keine Energie zu verschwenden und dennoch ein besinnliches Fest zu feiern, ohne an gewohntem Flair und einer festlichen Atmosphäre einbüßen zu müssen.

Hier kommen unsere 5 Tipps für ein schönes und energiesparendes Weihnachtsfest!

1. Die richtige Beleuchtung macht den Unterschied

Eine Adventszeit ohne pompöse Beleuchtung fühlt sich wohl für einen Großteil der deutschen Bevölkerung falsch an. Besonders während der dunklen Jahreszeit erfreuen sich die Menschen an den vielen schönen Lichtern. Das Resultat: Der Stromverbrauch steigt insgesamt auf etwa 500 Millionen Kilowattstunden pro Jahr an – damit könnten 140.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. (Quelle: Merkur) Einfache Tricks, um dem entgegenzuwirken und sich trotzdem an funkelnden Lichtern erfreuen zu können:

  • LED-Lichter verwenden. Diese verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Leuchtmittel und haben das Potenzial, bis zu 80 Prozent Energie einzusparen.
  • Eine Zeitschaltuhr einrichten. Die Beleuchtung wird dann automatisch, wie vorher eingestellt, nach einer bestimmten Zeit ausgeschaltet.
  • Ein absolutes Upgrade: Smart-Home-Systeme! Mit diesen können sie die Adventsbeleuchtung über das Smartphone jederzeit ein- und ausschalten – sogar von unterwegs aus.

2. An den Feiertagen nicht überheizen

Zu Heiligabend und auch an den Weihnachtsfeiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Hier gilt: Je mehr Leute sich im Raum ansammeln, desto wärmer die Raumtemperatur – und in Folge also automatisch weniger Heizbedarf. Hier darf also ohne Bedenken ruhig etwas weniger geheizt werden, wohlig warm bleibt es dennoch. Angezündete Kerzen für eine schöne Atmosphäre verstärken diesen Effekt nochmals zusätzlich, denn auch sie geben Wärme ab. Unsere Tricks für optimal beheizte Räume während des gemeinsamen Weihnachtsfests:

  • Programmierbare bzw. intelligente Thermostate benutzen. Diese lassen sich optimal einstellen, jederzeit und von jedem Ort aus. Eine hoch eingestellte Stufe bedeutet hierbei jedoch nicht, dass möglichst schnell geheizt wird. Die Stufen stehen für die unterschiedlichen Raumtemperaturen. Wenn diese erreicht werden, heizt die Anlage nicht mehr weiter.
  • Lüften! Das gehört dazu, wenn sich eine Gruppe über einen längeren Zeitraum in einem Raum aufhält. Hierbei empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften über kurze Zeiträume von nicht mehr als fünf bis zehn Minuten. Nicht vergessen, das zuvor erwähnte Thermostat währenddessen abzudrehen!

3. Das Weihnachtsmenü energiesparend zubereiten

Ein grandioses Festessen gehört ebenso zu Weihnachten dazu. Ob beim saftigen Braten oder zuckersüßen Plätzchen, der Backofen kommt hier vielfach zum Einsatz. Auch beim Kochen gibt es einige einfache Tricks, um Energie einzusparen – ohne Verzicht auf einen tollen Geschmack oder den Genuss!

  • Auf das Vorheizen verzichten. Die Köstlichkeiten werden genauso gar und büßen weder bei Geschmack noch bei Konsistenz Verluste ein.
  • Den Backofen geschlossen halten. Damit nicht zu viel Wärme während des Backvorgangs entwicht, beobachten Sie die Leckereien besser durch die Scheibe Ihrer Backofen-Tür.
  • Umluft benutzen. Bei dieser Funktion wird die Hitze gleichmäßiger verteilt.
  • Restwärme nutzen. Sie können den Backofen ruhig etwas früher abschalten und die restliche Wärme für den letzten Feinschliff nutzen.
  • Reste abkühlen lassen. So mancher übrig gebliebene Happen sollte erst vollständig abgekühlt in den Kühlschrank gestellt werden. Ansonsten muss dieser das Essen energieintensiv herunterkühlen.

4. Gemeinsam Weihnachtslieder singen

Ganz traditionell laufen in der Vorweihnachtszeit, aber auch während der Festtage selbst Filmklassiker und allseits bekannte Weihnachtslieder über den Fernseher und Lautsprecher. Diese feierliche Stimmung sollte man sich nicht nehmen lassen. Energie sparen ist trotzdem möglich:

  • Geräte nach Gebrauch komplett abschalten. Denn auch im Standby-Modus verbrauchen diese noch einiges an Energie.
  • Alternativ: Singen im Kreise unserer Liebsten! Das macht auch am meisten Spaß.

5. Driving home for Christmas: Abwesenheit gut vorbereiten

Ob über die Feiertage zurück in die Heimat, ein Besuch bei Verwandten oder ein Urlaub – wer Weihnachten nicht zuhause verbringt, hat viele Einsparpotenziale, um den Verbrauch ungenutzter Energie zu vermeiden:

  • WLAN-Router ausschalten und Elektrogeräte vom Stromnetz trennen. Auch hier wieder der Hinweis: Im Standby-Modus wird weiterhin unnötig Energie verbraucht.
  • Heizung herunter drehen. Und zwar auf maximal 15°C, somit ist gewährleistet, dass beim Energiesparen kein Schaden durch Frost und Kälte am Gebäude entsteht.

Das könnte Sie auch interessieren

Direktvermarktung1
Blog

Vergleichscheck: e.optimum Öko-Tarife und clean energy für verantwortungsbewusste Unternehmer!

Nachhaltigkeit hat in der modernen Wirtschaft einen hohen Stellenwert. Sie sind Unternehmer und legen Wert auf eine umweltfreundliche Strom- und Gasversorgung? Dann sind die nachhaltigen e.optimum-Tarife genau das Richtige für Sie!
1 1
Blog

Regierung plant Pflicht für Smart Meter und variable Stromtarife: 5 entscheidende Vorteile

Mit digitalen Stromzählern und variablen Tarifen will die Bundesregierung den Einsatz erneuerbarer Energien fördern.
Strom und Gaspreisbremse 2
Blog

Strom- und Gaspreisbremse 2023

Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen in Deutschland sollen von den stark gestiegenen Gas- und Stromkosten entlastet werden. Die Entlastung wird über das Strompreisbremsegesetz (StromPBG) sowie das Erdgas-Wärme-Preisbremsen-Gesetz geregelt.