Energieverbrauch bei deutschen Unternehmen

Der deutsche Mittelstand gab 2016 und 2017 mindestens 4,1 Milliarden Euro zu viel an Stromkosten pro Jahr aus. Das ergibt eine Feldstudie der e.optimum AG. Zudem zeigt eine Befragung unter 262 Energieentscheidern in Unternehmen: Verantwortliche kennen zwar das Einsparpotential, aber nicht die Wege, um es zu erreichen – die größten Schrauben, um am Energiepreis zu drehen, nutzen nur wenige.

Energie und der deutsche Mittelstand

Wie es mit dem Wollen, Tun und Wissen zum Thema Energie in mittelständischen Unternehmen in Deutschland aussieht.

In regelmäßigen Abständen beklagen Branchenverbände und Medien steigende Energiekosten für Unternehmen. Danach soll sich der Strompreis bis 2025 für viele Unternehmen um über 50 Prozent erhöhen. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) werden Energiepreise damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für den deutschen Mittelstand. Eine BDI-Umfrage attestierte sogar eine regelrechte Angst des Mittelstands vor steigenden Energiekosten. Untersuchungen, wie der deutsche Mittelstand mit 2,4 Millionen Unternehmen auf diese drohende Kostenexplosion reagiert und Einsparpotentiale wahrnimmt, sind nicht bekannt.

Um diese Wissenslücke zu schließen, gab die e.optimum AG eine Studie in Auftrag, die nicht nur den deutschen Mittelstand in puncto Energie unter die Lupe nimmt, sondern auch versäumte Einsparpotentiale identifiziert. Wie groß ist das tatsächliche Einsparpotential bei Unternehmen, wie weit geht der aktuelle Wissensstand rund um das Thema Energie und wo liegen die offensichtlichsten Missstände? Diese und weitere Fragen beantwortet die vorliegende, zweiteilige Studie, bestehend aus einer Feldstudie über 1.392 deutsche Unternehmen und einer repräsentativen Befragung von 262 Energieverantwortlichen in deutschen Unternehmen.

Feldstudie

Zunächst ermittelte die Energie-Einkaufsgemeinschaft e.optimum, welche Kosten Unternehmen im Jahr 2016 und 2017 mindestens hätten einsparen können, wenn sie sich für einen günstigeren Energieversorger bzw. ein günstigeres Angebot entschieden hätten. Dafür wurden knapp 1.400 Stromrechnungen analysiert und auf verpasste Einsparpotentiale hin überprüft. Hier betonen die Studienleiter, das ausschließlich Einsparpotentiale im Stromeinkauf und Vertrieb (Marge) berücksichtigt wurden und nicht sonstige Maßnahmen, die grundsätzlich den Energieverbrauch oder weitere Strompreisbestandteile mindern könnten.

Befragung

Zusätzlich befragte das Marktforschungsinstitut Splendid Research (Fraunhofer Institut, Statista, WDR, BCG) aus Hamburg in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der e.optimum AG 262 Energieentscheider aus mittelständischen Unternehmen in Deutschland zu ihrer gegenwärtigen Energiesituation. Im Mittelpunkt steht dabei ebenso das Potential, Energiekosten zu senken und der Umgang mit den verschiedenen Hebeln.

Sind Sie neugrig auf unsere Studie geworden? Dann zögern Sie nicht und lesen Sie hier den ganzen Artikel zu diesem Thema!